Poing, eine der jüngsten und kinderreichsten Gemeinden Deutschlands last minute news

Eine der jüngsten und kinderreichsten Gemeinden in Deutschland ist, seit Jahren: Poing. Das belegen die Zahlen der Jahresstatistik 2019 einmal mehr. 

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Poing, eine der jüngsten und kinderreichsten Gemeinden Deutschlands last minute news


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Poing: Weitere Neubaugebiete

Laut Planungen der Gemeinde werden am Ende der Entwicklung gut 20.000 Menschen in Poing leben. Nicht von ungefähr hat Bürgermeister Albert Hingerl beim Neujahrsempfang rückblickend auf seine 20 Jahre Amtszeit von einer Entwicklung „vom kleinen Dorf zur kleinen Stadt“ gesprochen. Die weiterhin sehr jung ist im landkreis- und bayernweiten Vergleich. Laut Hingerl liegt das Durchschnittsalter in Poing bei etwa 38 Jahren, im Landkreis Ebersberg sind es ungefähr 42 Jahre, in Bayern über 43 Jahre.

Durchschnittsalter: 38 Jahre

Die Gemeinde ist insbesondere bei jungen Familien beliebt, was Hingerl zufolge insbesondere mit den vielen Kinderbetreuungseinrichtungen und dem entsprechenden guten Angebot zusammenhänge. Des Weiteren wies Hingerl in seiner Neujahrsrede auf die Schullandschaft hin mit drei Grundschulen, einer Mittelschule, einer Realschule und einem Förderzentrum. Zum Schuljahr 2024/25 soll dann noch das neue Gymnasium in Betrieb gehen.

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Poing: 178 Geburten

Zurück zur Statistik. Im vergangenen Jahr sind beim Einwohnermeldeamt 178 Geburten gemeldet worden, fünf weniger als 2018, aber drei mehr als 2017. Das bisherige Rekordjahr war 2014 mit 193 Geburten. Beim Nachwuchs ist und bleibt Poing bundesweit spitze.

Den 178 Neugeborenen in 2019 stehen 89 Sterbefälle gegenüber, genau so viele wie 2017 und zehn mehr als 2018. In der Jahresstatistik sind außerdem die sogenannten Wanderungszahlen enthalten: 2019 gab es 1185 Zuzüge (2018: 1217) und 1095 Wegzüge (1016).

260 Flüchtlinge in Poing untergebracht

Von den 16.659 Einwohnern am 31. Dezember 2019 sind 8391 männlich und 8268 weiblich. Insgesamt 2815 Poinger Bürger stammen aus dem Ausland. Wie Bürgermeister Albert Hingerl in seiner Neujahrsrede sagte, leben über 260 Flüchtlinge in Poing, viele davon seien mittlerweile anerkannt. Aber auch sie würden weiterhin Hilfe im Alltag benötigen. In diesem Zusammenhang lobte er die ehrenamtliche Arbeit des Asyl-Helferkreises, in dem sich etwa 25 bis 30 Poinger ehrenamtlich engagieren.

In den Jahren 2015 bis 2017, als mit der Flüchtlingskrise die Turnhallen der Real- und der Seerosenschule mit Asylbewerbern belegt waren und in Grub eine Traglufthalle als Massennotunterkunft aufgestellt war, seien es etwa 160 ehrenamtliche Helfer gewesen, erinnerte Hingerl.

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